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Julian Assange - "... dann ist er effektiv zu Tode gefoltert worden"
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In einem neuen Appell fordern nun auch mehr als 100 Ärzte und Psychologen bessere Haftbedingungen für den WikiLeaks-Gründer. Momentan seien sie wie psychologische Folter.

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Der WikiLeaks-Gründer Julian Assange befindet sich seit 2012 aus Angst vor seiner Auslieferung an die USA auf der Flucht. © Dominic Lipinski/​PA Wire/​dpa

Knapp 120 Ärzte und Psychologen haben ein Ende "der psychologischen Folter und medizinischen Vernachlässigung" des WikiLeaks-Gründers Julian Assange gefordert. In der renommierten medizinischen Fachzeitschrift The Lancet veröffentlichten sie einen Aufruf, in dem sie auch über Assanges Zustand berichten. Demnach leidet der gebürtige Australier unter den Folgen seines Aufenthalts in der ecuadorianischen Botschaft und im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh.

Den Expertinnen und Experten zufolge ist Assange akut gefährdet. Sollte er in seiner Zelle sterben, dann sei er "effektiv zu Tode gefoltert worden", schreiben die Mediziner. Die Folterung von Assange müsse deshalb eingestellt werden. Stattdessen benötige er Zugang zu einer bestmöglichen Gesundheitsversorgung – "bevor es zu spät ist".

Ärzte warnten bereits 2019 vor möglichem Tod Assanges

Bereits im vergangenen November hatten 60 Mediziner Assanges temporäre Verlegung aus dem Gefängnis gefordert. Er müsse dringend in einer Klinik untersucht werden, schrieben sie an die britische Innenministerin Priti Patel. Auch sie machten sich Sorgen um sein Leben: "Sollten die dringende Untersuchung und Behandlung nicht erfolgen, haben wir, auf Grundlage der derzeit verfügbaren Erkenntnisse, die dringende Sorge, dass Herr Assange im Gefängnis sterben könnte", so die Ärzte.

Zudem hatten sich Anfang Februar mehr als 130 Politiker, Künstler und Journalisten in Deutschland für eine Freilassung von Assange ausgesprochen. Am kommenden Samstag ist in London eine Demonstration für Assange geplant, an der nebst weiteren Prominenten auch der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis teilnehmen wird.

Assange ist Mitgründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks und soll der amerikanischen Whistleblowerin Chelsea Manning, damals noch unter dem Namen Bradley Manning, geholfen haben, geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Dadurch geriet er ins Visier der US-Ermittlungsbehörden und flüchtete 2012 in die ecuadorianische Botschaft in London. Damals lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor. Assange sah darin einen Vorwand der schwedischen Behörden, ihn an die USA auszuliefern.

Zwar wurden diese Ermittlungen inzwischen eingestellt. Assange verlor aber die Gunst der neuen ecuadorianischen Regierung und musste sein Asyl in deren Botschaft im April 2019 verlassen. Der 48-Jährige wurde von der britischen Polizei verhaftet und schließlich wegen des Verstoßes gegen Kautionsauflagen zu knapp einem Jahr Gefängnis verurteilt. Seitdem sitzt er im Belmarsh-Gefängnis und wartet auf den nächsten Prozessreigen. Am 24. Februar beginnen die Anhörungen zum Antrag der USA, Assange auszuliefern.

UN-Folterexperte nennt Assanges Verfolgung einen Schauprozess

Für den UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, wollen die Behörden in Großbritannien, Schweden, den USA und Ecuador an Assange vor allem ein Exempel statuieren, um Journalisten und Whistleblower einzuschüchtern. Er hält auch dessen Auslieferung an die USA für falsch: Assange könne dort nicht mit einem rechtsstaatlichen Prozess rechnen, da sein Fall nicht von einem Unabhängigen Gericht, sondern von einer Jury aus Mitarbeitern der US-Sicherheitsbehörden entschieden würde.

Auch die Haftbedingungen Assanges kritisierte der UN-Folterexperte. So werde Assange gezielt durch Isolationshaft demoralisiert; wenn er auf den Gang gelassen werde, würden Korridore leergeräumt, um ihm Kontakt mit anderen Häftlingen zu verwehren. Ärzte mit Erfahrung mit Folteropfern hätten ihm bestätigt, dass Assange typische Symptome psychologischer Folter zeige. Auch diese Ärzte hätten ihm bestätigt, Assange werde, sollten seine Haftbedingungen nicht gelockert werden, bald in Lebensgefahr sein.



Julian Assange - Deutsche fordern Freilassung des Wikileaks-Gründers

130 Politiker, Künstler und Journalisten haben einen Appell für die Freilassung von Julian Assange unterzeichnet. Sie beriefen sich unter anderem auf die Pressefreiheit. © Foto: Britta Pedersen/dpa

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2020...s6wsUWDfqw
"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
Der Klartexter
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